Seit seinem ersten Flohmarkt-Besuch sammelt Götz Alsmann Herrenmagazine aus den 40er und 50er Jahren.
Toxi, Gondel, Paprika, Neue Wiener Melange, Capriccio, Ronke-Magazin, Neues Magazin oder Figaro - diese Magazine waren keine Porno-Magazine. Es waren noch nicht mal typische Schmuddelheftchen, wie sie in den 60er und 70er Jahren allüberall gehandelt wurden.
Sie verstanden sich eher so, wie der Playboy sich ein paar Jahre später präsentierte: als Hauspostille für den erwachsenen Lebemann.
Witzzeichnungen, Modetipps, Star-Reportagen aus der Welt des deutschen und internationalen Films, kulturkritische Abhandlungen („Warum Angst vor der Liebe?“ von Dr. Elsen), Kurzgeschichten, Berichte aus der Welt des Jazz, Neues von den Programmen deutscher Nachtlokale („Negertänzerin im Bagdad, Düsseldorf“) und immer wieder erstaunlich ungelenk posierende Mädchen („aus dem Studio unseres Star-Fotografen Charlie Ellich“) in für die 40er und 50er Jahre frappierender Nacktheit.
Und natürlich Werbung. „Die Delikatesse des Lebens“. „Wovon Frauen träumen – was Männer wissen müssen“. „Leben und nicht verzichten“.
Und das alles regelmäßig publiziert und immer wieder gegen Jurisdiktion und Klerus durchgekämpft in der restaurativen Stimmung der Adenauer-Zeit.
Für diesen lit.COLOGNE-Live-Mitschnitt hat er seine Sammlung nach echten Trouvaillen durchforscht und stellt auf seiner Lesung die atemberaubendsten Momente früher bundesdeutscher Herrenmagazin-Kultur, illustriert mit erlesenen Damenbildern aus den besten Ateliers zwischen Schwabing und St. Pauli vor.
Und, wie bei Götz Alsmann nicht anders zu erwarten, gibt es auch Musik.
Getragen vom vibratoreichen Klang der elektrischen Orgel spielt die Götz Alsmann Band in ihren Intermezzi eine instrumentale Authentik-Mischung sündiger exotischer Rhythmen.
Götz Alsmanns Herrenabend.
Auch Damen zugelassen.
Toxi, Gondel, Paprika, Neue Wiener Melange, Capriccio, Ronke-Magazin, Neues Magazin oder Figaro - diese Magazine waren keine Porno-Magazine. Es waren noch nicht mal typische Schmuddelheftchen, wie sie in den 60er und 70er Jahren allüberall gehandelt wurden.
Sie verstanden sich eher so, wie der Playboy sich ein paar Jahre später präsentierte: als Hauspostille für den erwachsenen Lebemann.
Witzzeichnungen, Modetipps, Star-Reportagen aus der Welt des deutschen und internationalen Films, kulturkritische Abhandlungen („Warum Angst vor der Liebe?“ von Dr. Elsen), Kurzgeschichten, Berichte aus der Welt des Jazz, Neues von den Programmen deutscher Nachtlokale („Negertänzerin im Bagdad, Düsseldorf“) und immer wieder erstaunlich ungelenk posierende Mädchen („aus dem Studio unseres Star-Fotografen Charlie Ellich“) in für die 40er und 50er Jahre frappierender Nacktheit.
Und natürlich Werbung. „Die Delikatesse des Lebens“. „Wovon Frauen träumen – was Männer wissen müssen“. „Leben und nicht verzichten“.
Und das alles regelmäßig publiziert und immer wieder gegen Jurisdiktion und Klerus durchgekämpft in der restaurativen Stimmung der Adenauer-Zeit.
Für diesen lit.COLOGNE-Live-Mitschnitt hat er seine Sammlung nach echten Trouvaillen durchforscht und stellt auf seiner Lesung die atemberaubendsten Momente früher bundesdeutscher Herrenmagazin-Kultur, illustriert mit erlesenen Damenbildern aus den besten Ateliers zwischen Schwabing und St. Pauli vor.
Und, wie bei Götz Alsmann nicht anders zu erwarten, gibt es auch Musik.
Getragen vom vibratoreichen Klang der elektrischen Orgel spielt die Götz Alsmann Band in ihren Intermezzi eine instrumentale Authentik-Mischung sündiger exotischer Rhythmen.
Götz Alsmanns Herrenabend.
Auch Damen zugelassen.
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